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Spanische Weine: Mehr als nur Rioja |
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Die spanischen Weine:
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Spanien besitzt mit rund 1,5 Mio. ha die größte Weinanbaufläche der Welt. Man ist jetzt verstärkt bemüht, die Qualität der Weine, von denen der Großteil lange Zeit nur als billige Verschnittweine verkauft wurden, zu verbessern. Die weitaus meisten Weine werden als Tafelweine, als Mixgetränk (Sangria) getrunken oder zu Weinbrand weiterverarbeitet. Die Region Rioja am mittleren Ebro ist das bedeutendste Rotweingebiet; Weißweine stammen meist aus Penedès in Katalonien.
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Rioja:
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Das bekannte spanische Rotweingebiet Rioja befindet sich in Kastilien. Der Rioja ist ein Cuvéewein. Früher wurde er im Faß ausgebaut und bekam dadurch einen intensiven Holzton. Heute wird der Großteil ohne Faßlagerung ausgebaut (sin crianza), etwa ein Drittel kommt als Crianza (mindestens zwei Jahre alt, davon ein Jahr Faßlagerung), und nur ein geringer Teil der Produktion als Reserva (drei Jahre alt, davon ein Jahr Faßlagerung) oder als Gran Reserva (zwei Jahre im Eichenfaß, drei Jahre Flasche) auf den Markt.
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Sherry (jerez):
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Das Nationalgetränk der Spanier ist der trockene Sherry (jerez). In der Regel wird er nicht in Jahrgängen produziert, sondern verschnitten. Während seiner mehrjährigen Reifezeit (drei bis neun Jahre) erhält er seinen typischen Geschmack. Der Jerez ist in mehreren Varianten erhältlich: süß und braun (cream), klar und leicht (fino), herb und leicht nach Kamille riechend (manzanillo).
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