Geschichte + Vergangenheit

Juan Carlos

Info
Die Gegenwart:
Verfassung, Verwaltung und Wirtschaft


 
Verfassung:
Die heute geltende Verfassung trat im Dezember 1978 in Kraft. Danach ist Spanien eine parlamentarische Erbmonarchie, Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist der König.
Das Parlament (Cortes Generales) setzt sich aus dem Abgeordnetenhaus und dem die jeweilige Provinz vertretenden Senat zusammen. An der Spitze der Regierung steht der Ministerpräsident, der vom König ernannt wird.
Es gibt keine Staatsreligion, Gewerkschaften und Streikrecht sind anerkannt, die Todesstrafe wurde abgeschafft.

Nationalfeiertag ist der 12. Oktober (día de la hispanidad), an dem an der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus gedacht wird.


  Verwaltung:
Spanien ist in 17 autonome Regionen (Comunidades Autónomas) unterteilt, die 50 Provinzen und zahlreiche Gemeinden umfassen, die mit eigenen Selbstverwaltungsrechten ausgestattet sind. Sie entscheiden u.a. in den Bereichen Kultur, Tourismus und Erziehung eigenständig.


  Wirtschaft:
Innerhalb der EU zählt Spanien zu den weniger reichen Mitgliedsländern. Das Bruttosozialprodukt pro Einwohner ist zwar deutlich höher als jenes von Portugal und Griechenland, beträgt aber nur rund die Hälfte des deutschen.
Spaniens Wirtschaft kämpft mit drei Hauptproblemen: hohe Arbeitslosigkeit (fast 23%), Inflation und große Staatsverschuldung.

Landwirtschaft: Bis in den 60er Jahre war Spanien vorwiegend ein Agrarland. Heute sind die veralteten Anbaumethoden, die z.T. schlechte Bodenqualität die größten Probleme.
Auf bewässertem Land sind mehrere Ernten pro Jahr möglich, ausgesprochene Bewässerungkulturen sind Zitrusfrüchte, Obst, Baumwolle und Tabak.
Die Gegend um Almería ist ein wichtiges Gemüseanbaugebiet mit Unterplastikkulturen.

Fischerei: Die traditionell hohe Bedeutung des Fischfang ist in den letzten Jahrzehnten durch die Beschränkungen der Fangrechte durch Marokko und die EU zurückgegangen. Spanien liegt aber trotzdem in der Fangmenge hinter Dänkemark an 2. Stelle.

Industrie: Die Investionen auf dem Gebiet der Industrie haben sich mit Unterstützung der EU auf die Mittelmeerküste (Barcelona, Valencia, Tarragona) konzentriert.
Eisen- und Stahlindutrie finden man v.a. im Baskenland.
In der Automobilindutrie gehören die spanischen Renaultwerke und SEAT zu den wichtigsten Unternehmen des Landes.


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