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Bewegte Vergangenheit: Die spanische Geschichte im Überblick |
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Vorgeschichte bis zur Herrschaft der Mauren
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Frühzeit: Besiedlung der Iberischen Halbinsel bereits in der Altsteinzeit; monumentale Grab- und Kultbauten der Megalithkultur entstehen ab 2400 v.Chr.
1. Jahrtausend v.Chr. bis zur Jahrtausendwende:
Die Zeit nach 100 n.Chr.:
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Die Herrschaft der Mauren (711 - 1492):
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711: Sieg über die Westgoten durch die Araber (Mauren). 756: Errichtung des Emirats von Córdoba, das sich über die ganze Pyrenäenhalbinsel erstreckt.
9./10. Jhdt.:
Die Reconquista:
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Spanien bis Anfang des 19. Jhdts.:
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16. Jhdt.: Spanien wird Weltmacht -- bedingt durch die große Ausdehnung in Europa und in den Kolonien sowie als Zentrum der Gegenreformation. 1516: Der Habsburger Karl V. erbt das Reich und regiert u.a. über Spanien, die Niederlande, Sardinien, Neapel, Sizilien, Mailand und die amerikanischen Kolonien. 1588: Niederlage der spanischen Armada bei Calais und damit Verlust der Seevorherrschaft. 1701 - 1713: Spanischer Erbfolgekrieg zwischen den österreichischen Habsburgern und den französischen Bourbonen. Philipp von Anjou, Enkel von Ludwig XIV., besteigt den Thron. Im 18. Jhdt. Konsolidierung unter den Bourbonen. 1808: Besetzung Spaniens durch Napoleon; Juntas (Volksregierungen) führen einen Guerillakrieg gegen die Franzosen. 1813: Sieg über die französische Fremdherrschaft.
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Von der Restauration bis zur Zweiten Republik:
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Das 19. Jhdt. ist geprägt durch zahlreiche Bürgerkriege, Katalanen und Basken fordern die Autonomie. 1873: Ausrufung der Ersten Republik, Putsch. 1874: Ende der Ersten Republik und Rückkehr zur Monarchie. 1890: Einführung des allgemeinen Wahlrechts. 1898: Spanien verliert seine letzten großen Kolonien (Kuba, Philippinen, Puerto Rico) 1914-1918: Im Ersten Weltkrieg bleibt Spanien neutral. 1923-1930: Militärdiktatur unter General Primo de Riverva; wachsende Opposition im Lande. 1931: Freie Wahlen, Beginn der Zweiten Republik.
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Von der Zweiten Republik bis zum Tode Francos:
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1936: Putsch General Francos gegen die Republik. 1936 - 1939: Spanischer Bürgerkrieg. Franco stützt sich als Führer der faschistischen "Falange" auf die Monarchisten und den konservatischen Klerus. Franco erhält militärische Hilfe von Deutschland, Italien und Portugal, die republikanische Regierung von Mexiko, der Sowjetunion und internationalen Freiwilligenbrigaden. Mehr als 600.000 Menschen sterben, davon 400.000 als Opfer der politischen Morde durch das Franco-Regime. 1939 - 1975: Diktatur Francos, dem Führer (caudillo). Die Katholische Kirche ("Opus Dei"), das Militär und die Großgrundbesitzer haben die Macht im Land. November 1977: Nach dem Tod Francos wird Spanien eine parlamentarische Monarchie mit König Juan Carlos I. als Staatsoberhaupt. Baskisch, Katalanisch und Galicisch werden als Lehr- und Amtssprachen anerkannt.
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Die Demokratie:
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Ab 1975 werden große Anstrengungen in die Demokratisierung des Landes gesetzt. 1982: NATO-Beitritt; Wahlsieg der Sozialisten, Felipe González ist bis 1996 Ministerpräsident. 1986: Beitritt zur EU 1992: Olympische Spiele in Barcelona, Weltausstellung in Sevilla.
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