Barrado ist eine Gemeinde in der Provinz Cáceres, Extremadura, die sich durch ihre beeindruckende Berglandschaft und reiche Geschichte auszeichnet. Die Gemeinde liegt in der Sierra de San Bernabé und ist bekannt für ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse, insbesondere Kirschen, sowie für ihre kulturellen Veranstaltungen und Traditionen.
02Geografie
Barrado liegt im Norden der Provinz Cáceres, umgeben von der Sierra de San Bernabé, die Teil der Sierra de Tormantos ist. Die Gemeinde ist geografisch vom Valle del Jerte durch diese Berge getrennt und bietet eine beeindruckende Landschaft mit steilen Hängen und kleinen Tälern.
Höhe über dem Meeresspiegel
804 m
Nachbarorte
Casas del Castañar, Cabrero, Piornal, Arroyomolinos de la Vera, Gargüera de la Vera
03Geschichte
Die Geschichte von Barrado reicht bis in die Antike zurück, mit Spuren von vetonischen und römischen Siedlungen. Im Mittelalter entwickelte sich Barrado als eigenständige Gemeinde, nachdem es zuvor Teil von Piornal war. Im 18. Jahrhundert erhielt es den Status einer Villa.
1464 Erwähnung als Teil von Piornal.
1494 Erwähnung als eigenständige Gemeinde mit 55 Nachbarn.
1730 Erhalt des Titels Villa.
1809 Zerstörung durch französische Truppen während des Unabhängigkeitskriegs.
1823 Umwandlung des Herrschaftsgebiets in ein Viscountat.
Barrado ist eine malerische Gemeinde in Extremadura, bekannt für ihre Berglandschaft und reiche Geschichte.
04Wirtschaft
Die Wirtschaft von Barrado basiert hauptsächlich auf der Hochlandlandwirtschaft, insbesondere dem Anbau von Kirschen. Auch die Viehzucht, vor allem von Rindern und Ziegen, spielt eine Rolle, während der Tourismus in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat.
Tourismus Entwicklung von ländlichem Tourismus und Agrargenossenschaften.
Bedeutung der Landwirtschaft Wichtige Einkommensquelle für die Bevölkerung.
Alte Grabstätte auf dem Cerro de las Pilas in Barrado, mit Inschriften und alten Symbolen.Frau beim Ernten von Kirschen an einem Baum in Barrado, Cáceres.
05Sehenswürdigkeiten
In Barrado gibt es mehrere bedeutende religiöse und historische Stätten, darunter die Kirche San Sebastián und die Ermita Nuestra Señora del Viso. Diese Monumente spiegeln die kulturelle und religiöse Identität der Gemeinde wider.
Iglesia San Sebastián Hauptkirche, erbaut im 16. Jahrhundert.
Ermita Nuestra Señora del Viso Wichtige Wallfahrtsstätte.
Ermita del Cristo del Humilladero Kleinere Kapelle am Eingang zur Gemeinde.
Monumento Luces de la Memoria Denkmal für während des Bürgerkriegs ermordete Bürger.
Öffentliche Waschhäuser Historische Waschhäuser, die die Lebensweise der Vergangenheit reflektieren.
06Kultur und Traditionen
Barrado ist reich an kulturellen Veranstaltungen und Traditionen, die das Gemeinschaftsleben prägen. Feste wie San Sebastián und der Cerezo en Flor sind Höhepunkte des Jahres und ziehen sowohl Einheimische als auch Besucher an.
San Sebastián Feier am 20. Januar, der Patron der Gemeinde.
Cerezo en Flor Feste im März zur Kirschblüte.
Pustrón Rock Musikfestival im August.
Semana Cultural Kulturelle Woche im August mit verschiedenen Veranstaltungen.
Día de los Calbotes Traditionelles Fest am 1. November.
07Natur und Umwelt
Die Umgebung von Barrado ist geprägt von einer vielfältigen Flora und Fauna, die durch die bergige Landschaft begünstigt wird. Die Region ist bekannt für ihre Wälder, Wasserläufe und das reiche Tierleben, das sowohl Vögel als auch andere Tierarten umfasst.
Hauptbaumarten Eichen und Kastanien.
Mikrobiologie Vielfältige Pilzarten, darunter die Amanita cesárea.
Vogelarten Bussarde, Geier und verschiedene Singvögel.
Wasserläufe Garganta del Obispo und ihre Nebenflüsse.
Naturschutzgebiete In der Nähe gelegene Gebiete wie der Nationalpark Monfragüe.
Pustrón Rock Konzert 2014 auf einer Open-Air-Bühne in Barrado, CáceresSan Juan-Pfahl in Barrado im Jahr 2009, mit blauem Himmel und weißen Wolken.Ozelotleguan auf einem Felsen in Barrado, Cáceres.Hinweis an der Straße am Anfang der EX-213 in Pasarón de la Vera, Cáceres.Die Kirche San Sebastián in Barrado mit ihrem Steinturm und Glockenturm, im Dorfzentrum.
Häufige Fragen
Wie komme ich nach Barrado?
Barrado ist über die Straße EX-213 erreichbar, die das Jeretal mit La Vera verbindet. Diese Straße umgeht das Stadtzentrum im Süden und Westen. Von dort aus gibt es Verbindungen zu den umliegenden Städten wie Plasencia und Gargüera. Die Anreise mit dem Auto ist am bequemsten, da öffentliche Verkehrsmittel eingeschränkt sind.
In Barrado gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten, darunter die Kirche San Sebastián, die das Stadtbild prägt. Zudem sind die Überreste der vettonischen Gräber am Cerro de las Pilas und die malerische Landschaft der Umgebung einen Besuch wert. Die Natur bietet zahlreiche Wanderwege und Ausblicke.
Barrado hat eine reiche Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Ursprünglich als Weidegebiet für Schafhirten gegründet, erhielt es im 18. Jahrhundert den Status einer Villa. Die Region war von verschiedenen Kulturen geprägt, darunter die Vettonen und Römer, was sich in archäologischen Funden widerspiegelt.
Barrado liegt in den Ausläufern der Sierra de Gredos und bietet eine vielfältige Flora und Fauna. Die Region ist reich an Wäldern, insbesondere mit Eichen und Kastanien. Die Umgebung ist ideal für Wanderungen und Naturbeobachtungen, mit vielen kleinen Bächen und Tälern.
In Barrado sind die regionalen Produkte, insbesondere Kirschen, sehr bekannt. Die lokale Küche umfasst auch Gerichte mit Kastanien und Oliven. Außerdem gibt es einige traditionelle Gerichte, die auf der Bergbauernkultur basieren, die in der Region verwurzelt ist.
Ja, Barrado veranstaltet verschiedene Feste, darunter das Pustrón Rock Festival, das lokale Bands und Künstler anzieht. Solche Veranstaltungen fördern die Gemeinschaft und ziehen sowohl Einheimische als auch Besucher an. Es lohnt sich, die Veranstaltungskalender zu überprüfen.
Das Leben in Barrado ist geprägt von einer engen Gemeinschaft und einer ruhigen, ländlichen Umgebung. Die Bevölkerung ist klein, was zu einem starken Zusammenhalt führt. Die Wirtschaft basiert hauptsächlich auf der Landwirtschaft, insbesondere dem Kirschanbau, und es gibt Bestrebungen, den ländlichen Tourismus zu fördern.
Die Tumba Vettona, bekannt als "Tumba de Los Amantes", ist eine bedeutende archäologische Stätte in Barrado. Sie besteht aus zwei miteinander verbundenen Gräbern und ist ein wichtiges Zeugnis der vettonischen Kultur. Diese Gräber sind Teil der Überreste, die die lange Geschichte der Region belegen.
Die Landschaft rund um Barrado ist geprägt von steilen Hängen und einer beeindruckenden Bergkulisse. Die Region ist von Wäldern, insbesondere Eichen und Kastanien, umgeben, und die kleinen Täler sind ideal für Wanderungen und Naturerkundungen. Die Umgebung ist malerisch und bietet zahlreiche Aussichten.
Gibt es in Barrado Möglichkeiten für den Tourismus?
Ja, Barrado hat in den letzten Jahren den ländlichen Tourismus gefördert, mit mehreren neuen Unterkünften und Aktivitäten, die Besucher anziehen. Die natürliche Schönheit und die kulturellen Angebote der Region machen Barrado zu einem interessanten Ziel für Touristen, die Ruhe und Natur suchen.
Eigener Text, mit KI-Unterstützung verfasst auf Grundlage der Fakten aus
Wikipedia · Barrado
· Daten: Wikidata Q808812
· Fotos: Wikimedia Commons, siehe die jeweiligen Lizenzen.
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