Cabecera presuntamente prerrománica con planta de herradura con planta de herradura en el interior, semiexcavada en la roca. La titular románica del XIII, en retablo del XVII, es la patrona de Villa y Tierra. Miguel Ángel García. from Ólvega., España, CC BY 2.0

Magaña

Kastilien und León

61Einwohner
58 km²Fläche
953 mHöhe
42181Postleitzahl

Magaña ist ein Ort und eine zur bevölkerungsarmen Serranía Celtibérica gehörende Gemeinde (municipio) mit insgesamt nur noch 61 Einwohnern (Stand: 2025) im Norden der Provinz Soria im Osten der autonomen Gemeinschaft Kastilien-León in Spanien.

02Lage und Klima

Der Ort Magaña liegt auf einer Anhöhe oberhalb einer Flussschleife des Río Alhama ca. 40 km (Fahrtstrecke) nordöstlich der Provinzhauptstadt Soria in einer Höhe von ca. 950 m. Das Klima ist gemäßigt bis warm; Regen (ca. 635 mm/Jahr) fällt hauptsächlich im Winterhalbjahr.

03Bevölkerungsentwicklung

Infolge der Mechanisierung der Landwirtschaft, der Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe und des daraus resultierenden geringeren Arbeitskräftebedarfs ist die Einwohnerzahl seit der Mitte des 20. Jahrhunderts deutlich zurückgegangen (Landflucht). Zur Gemeinde gehören auch die Weiler (pedanías) Pobar und Villarraso mit zusammen ca. 35 Einwohnern.

Magaña ist ein Ort und eine zur bevölkerungsarmen Serranía Celtibérica gehörende Gemeinde (municipio) mit insgesamt nur noch 61 Einwohnern (Stand: 2025) im Norden der Provinz Soria...

04Wirtschaft

Grundlage des Lebens und Überlebens der jahrhundertelang weitgehend als Selbstversorger lebenden Bewohner von Magaña war und ist die Landwirtschaft, zu der natürlich auch die Viehzucht gehört. Einige der leerstehenden Häuser wurden in den letzten Jahrzehnten zu Ferienwohnungen (casas rurales) umgebaut.

05Geschichte

Kelten bzw. Keltiberer, Römer und Westgoten haben keine Spuren auf dem Gebiet der hochgelegenen Gemeinde hinterlassen. Angeblich aus der Zeit der Maurenherrschaft stammen die Fundamente des Bergfrieds der Burg. Das 11. Jahrhundert ist gekennzeichnet durch die christliche Rückeroberung (reconquista) und Wiederbesiedlung (repoblación) der Gegend, die bis zum Frieden von Almazán (1375) gleichermaßen vom Königreich Aragón und von Kastilien beansprucht wurde. Die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus einem Dokument des Jahres 1181.

06Sehenswürdigkeiten

Das gesondert auf einem Nachbarhügel gelegene Castillo de la Nava del Marqués oder auch nur Castillo de Magaña ist eine der besterhaltenen Burgen in der Provinz Soria. Der auf quadratischem Grundriss erbaute Bergfried (torre de homenaje) überragt den Ort; er ist der älteste Teil der Burg – sein Ursprung wird von einigen noch auf die Zeit der Mauren (10./11. Jahrhundert) zurückgeführt. Das von halbrund vorspringenden Wehrtürmen stabilisierte und gesicherte äußere Mauergeviert stammt erst aus dem 14./15. Jahrhundert. Die Pfarrkirche San Martín de Tours mit ihrer schmucklosen, aber von einem Glockengiebel (espadaña) überragten Westfassade und ihrer polygonal gebrochenen Apsis stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, wurde aber in späterer Zeit grundlegend umgestaltet. Im Inneren befindet sich ein barockes Altarretabel (retablo). Die am Fuß des Burgbergs stehende Ermita de La Virgen de Barruso war wohl ursprünglich die Kirche eines kleinen Weilers. Außergewöhnlich ist der nach Süden weisende Glockengiebel neben dem Eingangsportal. Die nach Nordosten abgewinkelte Apsis hat einen kleinen Altarretabel und ist mit Fresken des 17./18. Jahrhunderts bemalt.

Magaña · Daten
Provinz
Provinz Soria
Autonome Gemeinschaft
Kastilien und León
Einwohner
61
Fläche
58 km²
Höhe
953 m
Postleitzahl
42181
Website
http://www.magana.es/
Koordinaten
41.8994, -2.1617

Fotos

El castillo de Magaña se alza sobre un monte relativamente apartado de la localidad del mismo nombre, en la comarca de Tierras Altas y Valle Ter de la provincia de Soria.
El castillo, construido en mampostería, está compuesto por un doble recinto en torno a la torre del homenaje, que es de origen bereber, siglos IX a XI, y por tanto muy anterior al resto del castillo. Esta torre forma parte de la red de grandes torres aisladas de origen bereber levantadas a lo largo del valle del Rituerto, como las de Masegoso, Trébago, Noviercas, Castellanos, La Pica o Aldealpozo. La torre conserva restos del almenado superior y algún ventanal con sillares labrados.
El recinto interior es muy alto, de planta cuadrada, con la torre del homenaje en una de sus esquinas y cubos en las otras dos.

El recinto exterior es mucho más bajo y de planta irregular, y cuenta con siete cubos repartidos por el perímetro del cerco.
Castillo de Magaña, Soria, España

Karte

In der Nähe

Las Fuesas, Soria - España
Cerbón
Provinz Soria · 27 Einwohner
Iglesia de la Asunción de Trévago
Trévago
Provinz Soria · 47 Einwohner

Text basierend auf Wikipedia · Magaña (Soria) · Daten: Wikidata Q653876 · Fotos: Wikimedia Commons, siehe die jeweiligen Lizenzen. · CC BY-SA 4.0