La Mudarra (Valladolid, España). Iglesia parroquial de Nuestra Señora del Rosario del siglo XVIII, barroca. Torre con escalera de caracol. Nicolás Pérez, CC BY-SA 4.0

La Mudarra

Kastilien und León

167Einwohner
19 km²Fläche
848 mHöhe
47630Postleitzahl

La Mudarra ist ein Ort und eine nordwestspanische Gemeinde (municipio) mit 167 Einwohnern (Stand: 2025) im Zentrum der Provinz Valladolid in der Autonomen Region Kastilien-León.

02Lage und Klima

Der ca. 850 m hoch gelegene Ort La Mudarra liegt ca. 1 km südlich der Quelle des Río Hornija, einem Nebenfluss des Duero, in der Iberischen Meseta ca. 27 km (Fahrtstrecke) nordwestlich von Valladolid bzw. gut 15 km nordwestlich der historisch bedeutsamen Kleinstadt Medina de Rioseco. Das Klima im Winter ist kalt, im Sommer dagegen warm bis heiß; der spärliche Regen (ca. 420 mm/Jahr) fällt verteilt übers ganze Jahr.

03Bevölkerungsentwicklung

Der deutliche Bevölkerungsrückgang seit den 1950er Jahren ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft und die Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe zurückzuführen (Landflucht).

La Mudarra ist ein Ort und eine nordwestspanische Gemeinde (municipio) mit 167 Einwohnern (Stand: 2025) im Zentrum der Provinz Valladolid in der Autonomen Region Kastilien-León.

04Wirtschaft

Die Einwohner der Gemeinde lebten jahrhundertelang hauptsächlich als Selbstversorger von der Landwirtschaft, zu der auch ein wenig Viehzucht (Schafe, Ziegen, Hühner) und in geringem Umfang auch der Weinbau gehörte. Erwirtschaftete Überschüsse konnten bei fahrenden Händlern getauscht oder auf den Märkten von Valladolid verkauft werden.

Subestación eléctrica de La Mudarra (Valladolid, Castilla y León, España)
Paisaje castellano con las instalaciones de la subestación de La Mudarra (Valladolid, España) perteneciente a la Red Eléctrica de España.

05Geschichte

Ehemals war La Mudarra wohl nur ein im Sommer von Hirten und ihren Herden genutztes Weidegebiet (siehe Transhumanz), denn Nachrichten oder Hinweise bezüglich einer Besiedlung des Ortes vor dem 16. Jahrhundert liegen nicht vor. Aufgrund von Namensähnlichkeiten vermutet man, dass Siedler aus Galicien die ersten dauerhaften Bewohner des Ortes waren. Der Ort stand bis zum Jahr 1793 in rechtlicher Abhängigkeit von Medina de Rioseco.

06Sehenswürdigkeiten

Die weitgehend aus unbehauenen Bruchsteinen erbaute Iglesia de Nuestra Señora del Rosario entstand im ausgehenden 17. oder beginnenden 18. Jahrhundert. Einige Jahrzehnte später wurde sie mit Werksteinen erhöht, um ein Gewölbe einzuziehen. Der im späten 18. oder frühen 19. Jahrhundert ergänzte Glockengiebel (espadaña) besteht aus Ziegelsteinen. Auf der Südseite wurde eine kleine Vorhalle angefügt. Die Casa Grande ist ein wappengeschmücktes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Im Ort gibt es mehrere Brunnen (fuentes).

La Mudarra · Daten
Provinz
Provinz Valladolid
Autonome Gemeinschaft
Kastilien und León
Einwohner
167
Fläche
19 km²
Höhe
848 m
Postleitzahl
47630
Koordinaten
41.7794, -4.9440

Fotos

Paisaje castellano con las instalaciones de la subestación de La Mudarra (Valladolid, España) perteneciente a la Red Eléctrica de España.
Paisaje castellano con las instalaciones de la subestación de La Mudarra (Valladolid, España) perteneciente a la Red Eléctrica de España.

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Text basierend auf Wikipedia · La Mudarra · Daten: Wikidata Q1919502 · Fotos: Wikimedia Commons, siehe die jeweiligen Lizenzen. · CC BY-SA 4.0